Weißwein aus Kampanien

Von hier also stammte er, der meistbesungene, am höchsten geschätzte Wein der Antike. Auf den fruchtbaren Vulkanböden und an den Hängen des Vesuvs wird Weinbau betrieben, seit die ersten griechischen Kolonisten, ihre heute als Greco und Aglianico bekannten Sorten, aus ihrer Heimat mitbrachten. Die Römer schwärmten von den Weinen aus dieser Gegend, vor allem der Falerner ließ die antiken Önologen in Begeisterung ausbrechen. Von den Gewächsen aus Avellino und von den Hängen des Vesuv wissen auch die Chronisten des Königreichs Neapel bis zum Risorgimento nur Bestes zu berichten. Und heute? Wenn man nur den Zahlen trauen wollte, müßte man am guten Geschmack der Römer zweifeln. Die jährliche Produktion beträgt etwas über 2 Mio. Hl. auf circa 43.000 Hektar Fläche. 

Nur etwa 2% davon werden als DOC Weine abgefüllt, das Gros der restlichen Weine hat in einer 7/10 Flasche auch gar nichts zu suchen. Das heißt nicht, daß man in Kampanien nicht ab und an einen recht ordentlichen Landwein vorgesetzt bekommen würde, aber im Allgemeinen scheint der Wille zur Qualitätssteigerung bei den meisten Herstellern noch etwas unterentwickelt zu sein. Wenn, ja wenn da nicht wie in anderen süditalienischen Regionen auch, einige Hersteller entschlossen ihren eigenen Weg gehen würden, hin zu großartigen Qualitäten, mit Weinen die die Berichte der alten Chronisten bestätigen könnten. 

Die besten Weine kommen heute wie zu Römerzeiten aus den Hügeln um Avellino und von den Hängen des Vesuv. Aus Aglianico entsteht der dunkle, gerbstoffherbe und langlebige Taurasi, aber auch zu Rosé wird die Traube manchmal verarbeitet. Fiano heißt die Sorte, aus der wahrscheinlich der vornehmste Weiße Süditaliens entsteht. Sein zartes Aroma und der nachhaltige Geschmack finden nur im Greco di Tufo einen würdigen Vergleich. Weitere gute Tropfen kommen von der Insel Ischia und der amalfitanischen Küste. 

Das Klima und der Boden bieten also jetzt wie schon zu Römerzeiten die besten Voraussetzungen für den Anbau exzellenter Weine. Einiges ist schon getan worden im Hinblick auf eine Verbesserung der Qualität und vor allem der technischen Ausstattung der Kellereien, aber natürlich ist das wichtigste ein Umdenken der Hersteller.

Von  hier  also stammte er, der meistbesungene, am höchsten geschätzte Wein der Antike. Auf den fruchtbaren Vulkanböden und an den Hängen des Vesuvs wird Weinbau betrieben, seit die ersten... mehr erfahren »
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Weißwein aus Kampanien

Von hier also stammte er, der meistbesungene, am höchsten geschätzte Wein der Antike. Auf den fruchtbaren Vulkanböden und an den Hängen des Vesuvs wird Weinbau betrieben, seit die ersten griechischen Kolonisten, ihre heute als Greco und Aglianico bekannten Sorten, aus ihrer Heimat mitbrachten. Die Römer schwärmten von den Weinen aus dieser Gegend, vor allem der Falerner ließ die antiken Önologen in Begeisterung ausbrechen. Von den Gewächsen aus Avellino und von den Hängen des Vesuv wissen auch die Chronisten des Königreichs Neapel bis zum Risorgimento nur Bestes zu berichten. Und heute? Wenn man nur den Zahlen trauen wollte, müßte man am guten Geschmack der Römer zweifeln. Die jährliche Produktion beträgt etwas über 2 Mio. Hl. auf circa 43.000 Hektar Fläche. 

Nur etwa 2% davon werden als DOC Weine abgefüllt, das Gros der restlichen Weine hat in einer 7/10 Flasche auch gar nichts zu suchen. Das heißt nicht, daß man in Kampanien nicht ab und an einen recht ordentlichen Landwein vorgesetzt bekommen würde, aber im Allgemeinen scheint der Wille zur Qualitätssteigerung bei den meisten Herstellern noch etwas unterentwickelt zu sein. Wenn, ja wenn da nicht wie in anderen süditalienischen Regionen auch, einige Hersteller entschlossen ihren eigenen Weg gehen würden, hin zu großartigen Qualitäten, mit Weinen die die Berichte der alten Chronisten bestätigen könnten. 

Die besten Weine kommen heute wie zu Römerzeiten aus den Hügeln um Avellino und von den Hängen des Vesuv. Aus Aglianico entsteht der dunkle, gerbstoffherbe und langlebige Taurasi, aber auch zu Rosé wird die Traube manchmal verarbeitet. Fiano heißt die Sorte, aus der wahrscheinlich der vornehmste Weiße Süditaliens entsteht. Sein zartes Aroma und der nachhaltige Geschmack finden nur im Greco di Tufo einen würdigen Vergleich. Weitere gute Tropfen kommen von der Insel Ischia und der amalfitanischen Küste. 

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Beim Greco di Tufo von Feudi di San Gregorio ist der Duft intensiv und lang anhaltend. In der Nase frisches Obst. Im Geschmack stark mineralisch und man spürt die Säure, typisch für die Rebsorte Tufo. Weiche, balsamische Noten. Passt zu rohem Fisch, Büffelmozzarella, Pasta und weißem Fleisch. Viel Freude mit diesem Weißwein aus Kampanien, wünscht Ihnen Ihr "Weinober".
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