Rosé aus Apulien

Apulien ist der Stiefelabsatz Italiens, eingegrenzt von den Regionen Kampanien, Molise und Basilicata. Diese Region ist nach Menge gerechnet mit etwa 8 bis 10 Mio. Hektolitern eine der größten Produzenten des Landes, obwohl die Rebfläche nicht ganz dieselbe Ausdehnung wie in Sizilien erreicht. Diese Kombination spricht an sich nicht für einen qualitativ hochstehenden Weinanbau, und tatsächlich ist immer noch ein Großteil der Produktion einfacher Tischwein oder wird als Verschnittwein verkauft. 

In der Region liegen 24 anerkannte DOC Gebiete mit insgesamt 56 verschiedenen Weinen, trotzdem werden aber nur wenige Prozent der gesamten Produktion auf Flaschen gezogen und unter ihrer Ursprungsbezeichnung verkauft. Dieses für Weinfreunde eher düstere Panorama hat sich zum Glück die letzten Jahre entschieden aufgehellt. Einige Erzeuger haben mit deutlich reduzierten Erträgen und sorgfältiger Verarbeitung gezeigt, was auf diesen kargen Böden mit den traditionellen Sorten, vor allem Primitivo und Negroamaro, alles möglich ist. Der Zuspruch der Fachwelt ist nicht ausgeblieben und auch einige bekannte Weinhäuser haben bereits reagiert und sich massiv eingekauft. Das Weinspektrum Apuliens wird sich also voraussichtlich innerhalb der nächsten Jahre weiter in Richtung Qualität verschieben, zur Freude aller Liebhaber vor allem von kräftigen und vollmundigen Rotweinen.

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Rosé aus Apulien

Apulien ist der Stiefelabsatz Italiens, eingegrenzt von den Regionen Kampanien, Molise und Basilicata. Diese Region ist nach Menge gerechnet mit etwa 8 bis 10 Mio. Hektolitern eine der größten Produzenten des Landes, obwohl die Rebfläche nicht ganz dieselbe Ausdehnung wie in Sizilien erreicht. Diese Kombination spricht an sich nicht für einen qualitativ hochstehenden Weinanbau, und tatsächlich ist immer noch ein Großteil der Produktion einfacher Tischwein oder wird als Verschnittwein verkauft. 

In der Region liegen 24 anerkannte DOC Gebiete mit insgesamt 56 verschiedenen Weinen, trotzdem werden aber nur wenige Prozent der gesamten Produktion auf Flaschen gezogen und unter ihrer Ursprungsbezeichnung verkauft. Dieses für Weinfreunde eher düstere Panorama hat sich zum Glück die letzten Jahre entschieden aufgehellt. Einige Erzeuger haben mit deutlich reduzierten Erträgen und sorgfältiger Verarbeitung gezeigt, was auf diesen kargen Böden mit den traditionellen Sorten, vor allem Primitivo und Negroamaro, alles möglich ist. Der Zuspruch der Fachwelt ist nicht ausgeblieben und auch einige bekannte Weinhäuser haben bereits reagiert und sich massiv eingekauft. Das Weinspektrum Apuliens wird sich also voraussichtlich innerhalb der nächsten Jahre weiter in Richtung Qualität verschieben, zur Freude aller Liebhaber vor allem von kräftigen und vollmundigen Rotweinen.

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