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Castello di Ama Vinsanto 0,375l
Castello di Ama Vinsanto DOC 0,375l 2011
Der Vinsanto von Castello di Ama duftet nach Aprikosen und getrockneten Früchten. Im Mund ist er extrem elegant und raffiniert, mit lebendiger Säure und begrenztem Zucker, was diesem Wein eine große Vielseitigkeit und Stärke verleiht. Viel Freude mit diesem Dessertwein aus der Toskana, wünscht Ihnen Ihre "Donna Lucia".
Inhalt 0.375 Liter (93,71 € * / 1 Liter)
ab 35,14 € *
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Villa Antinori Vin Santo Tenute del Marchese 0,5l
Villa Antinori Vin Santo DOC Tenute del...
Intensiv und strahlend bernsteinfarben. An der Nase ein Duftspektrum, das von Trockenobst über Honig, Karamell und kandierte Früchte bis zu süßen Zitrusnoten reicht. Am Gaumen voll und umhüllend, mit intensivem Geschmack von Kastanienmehl und einem langen Finale, das die eingangs an der Nase wahrgenommenen Trockenobstnoten wieder aufnimmt.
Inhalt 0.5 Liter (68,40 € * / 1 Liter)
ab 34,20 € *
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Castelli del Grevepesa Vin Santo del Chianti DOC Castelgreve 0.375l 2013
Castelli del Grevepesa Vin Santo del Chianti...
Leuchtendes Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexen. Süß-würzige Nase mit Noten von Honig, kandierten Orangen und Vanilleschoten. Dazu getrocknete Kräuter, Zitrus sowie geröstete Nüsse. Am Gaumen ausgesprochen körperreich, mit viel Würze und Frucht ausgestattet. Gute Balance zwischen der durchaus zupackenden Säure und der kräftigen Süße. Ein feines Tanningerüst vom...
Inhalt 0.375 Liter (35,39 € * / 1 Liter)
ab 13,27 € *
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Castelli del Grevepesa Vin Santo del Chianti Classico Riserva Clemente VII 0.375l 1998
Castelli del Grevepesa Vin Santo del Chianti...
Clement VII zeichnet sich durch eine goldgelben Farbe mit Bernsteinfarbenen Reflexen aus. Reich und opulent, sehr aromatisch, mit Noten von kandierten Früchten, getrockneten Aprikosen, Kastanienpaste und gerösteten Mandeln. Am Gaumen ist er elegant, warm, samtiger-weicher, umhüllend und harmonisch. Passt hervorragend zu Cantucci, Gebäck, Dessert, sowie würzigen und pikanten...
Inhalt 0.375 Liter (74,99 € * / 1 Liter)
ab 28,12 € *
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Dessertwein aus der Toskana

Was kann man über die Toskana noch sagen? Sanfte Hügel bis an den Horizont, einsame Schlösser, Ansitze und Gehöfte auf den Kuppen, endlose Auffahrten, gesäumt von im Dunst des Abendlichts entschwindenden Zypressen. So oder ähnlich ist das Bild das jedem einfällt wenn er an diese bekannteste aller italienischen Kulturlandschaften denkt. 

Gewiß, das Gran Sasso Massiv mag beeindruckender sein in seiner Wucht, die Costa Amalfitana dramatischer in ihrer Wirkung, aber hier im Gebiet zwischen Florenz und Siena liegt die Seele Italiens. Wein, Oliven und Weizen bestimmen schon seit der Etruskerzeit die Landschaft, deren Lebenslust und Tafelfreuden sind uns auf zahlreichen Darstellungen in Grabstätten überliefert. Auch die Römer nach ihnen betrieben natürlich Weinbau, der Name der meist verbreiteten Rebsorte, Sangiovese, reflektiert dies noch heute. "Sangue di Giove", Blut des Jupiter bedeutet der Name und drückt damit Respekt vor den Werken der Götter und der Erde aus. Die Geschichte der Landwirtschaft in der Toskana, und damit natürlich auch der Weinbau selbst, wird beherrscht von Adelsfamilien und Klöstern, wenngleich letztere durch die Säkularisierung stark an Einfluß eingebüßt haben. Großgrundbesitzer teilten ihre Tenute in kleinere Gehöfte, den Poderi auf, und übergaben diese in Halbpacht an Landarbeiter. Auf diese Art konnten sie mit minimalem Kapitaleinsatz, die meisten Adeligen hatten kaum freies Kapital, große Ländereien bewirtschaften. Die Pächter betrieben eine gemischte Landwirtschaft, Weizen, Oliven, Viehzucht, neben dem Weinbau, um zu überleben. Die Trauben wurden meist an große Güter oder Handelshäuser geliefert. 

Dieses System hatte größtenteils Bestand bis in die 50er Jahre. Die großen Umwälzungen in Italien nach dem 2. Weltkrieg und enorme Absatzschwierigkeiten ließen die toskanische Weinwirtschaft in eine tiefe Krise stürzen. Viele Arbeiter und Pächter verließen die Güter um weiter im Norden Arbeit in den Städten zu suchen. Ganze Landstriche wurden innerhalb kürzester Zeit entvölkert, große Tenute wurden zu Billigstpreisen verkauft. Neue Eigentümer mit wenig Ahnung vom Landleben, aber mit Kapital und der Entschlossenheit dieses gewinnbringend einzusetzen, übernahmen energisch die Geschicke des Weinbaus. Die Toskana hat eindeutig von diesem neuen Kapital, aber noch mehr von der Offenheit und der Bereitschaft der neuen Besitzer zu Veränderungen und Experimenten profitiert. Heute sind die toskanischen Weine auf den internationalen Märkten beinahe ein Synonym für Weine aus Bella Italia, allen voran Brunello und Chianti Classico.

Was kann man über die  Toskana  noch sagen? Sanfte Hügel bis an den Horizont, einsame Schlösser, Ansitze und Gehöfte auf den Kuppen, endlose Auffahrten, gesäumt von im Dunst des... mehr erfahren »
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Dessertwein aus der Toskana

Was kann man über die Toskana noch sagen? Sanfte Hügel bis an den Horizont, einsame Schlösser, Ansitze und Gehöfte auf den Kuppen, endlose Auffahrten, gesäumt von im Dunst des Abendlichts entschwindenden Zypressen. So oder ähnlich ist das Bild das jedem einfällt wenn er an diese bekannteste aller italienischen Kulturlandschaften denkt. 

Gewiß, das Gran Sasso Massiv mag beeindruckender sein in seiner Wucht, die Costa Amalfitana dramatischer in ihrer Wirkung, aber hier im Gebiet zwischen Florenz und Siena liegt die Seele Italiens. Wein, Oliven und Weizen bestimmen schon seit der Etruskerzeit die Landschaft, deren Lebenslust und Tafelfreuden sind uns auf zahlreichen Darstellungen in Grabstätten überliefert. Auch die Römer nach ihnen betrieben natürlich Weinbau, der Name der meist verbreiteten Rebsorte, Sangiovese, reflektiert dies noch heute. "Sangue di Giove", Blut des Jupiter bedeutet der Name und drückt damit Respekt vor den Werken der Götter und der Erde aus. Die Geschichte der Landwirtschaft in der Toskana, und damit natürlich auch der Weinbau selbst, wird beherrscht von Adelsfamilien und Klöstern, wenngleich letztere durch die Säkularisierung stark an Einfluß eingebüßt haben. Großgrundbesitzer teilten ihre Tenute in kleinere Gehöfte, den Poderi auf, und übergaben diese in Halbpacht an Landarbeiter. Auf diese Art konnten sie mit minimalem Kapitaleinsatz, die meisten Adeligen hatten kaum freies Kapital, große Ländereien bewirtschaften. Die Pächter betrieben eine gemischte Landwirtschaft, Weizen, Oliven, Viehzucht, neben dem Weinbau, um zu überleben. Die Trauben wurden meist an große Güter oder Handelshäuser geliefert. 

Dieses System hatte größtenteils Bestand bis in die 50er Jahre. Die großen Umwälzungen in Italien nach dem 2. Weltkrieg und enorme Absatzschwierigkeiten ließen die toskanische Weinwirtschaft in eine tiefe Krise stürzen. Viele Arbeiter und Pächter verließen die Güter um weiter im Norden Arbeit in den Städten zu suchen. Ganze Landstriche wurden innerhalb kürzester Zeit entvölkert, große Tenute wurden zu Billigstpreisen verkauft. Neue Eigentümer mit wenig Ahnung vom Landleben, aber mit Kapital und der Entschlossenheit dieses gewinnbringend einzusetzen, übernahmen energisch die Geschicke des Weinbaus. Die Toskana hat eindeutig von diesem neuen Kapital, aber noch mehr von der Offenheit und der Bereitschaft der neuen Besitzer zu Veränderungen und Experimenten profitiert. Heute sind die toskanischen Weine auf den internationalen Märkten beinahe ein Synonym für Weine aus Bella Italia, allen voran Brunello und Chianti Classico.

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